|
Made by Sonnie
Auf dieser Seite findet Ihr weitere gute Games mit kurzer Beschreibung, Trailer, Musik und jeweils den Link zu den Screenshots, viel Spaß beim schnüstern 
- Brave: Die Suche nach dem Geistertänzer
- Der Hobbit
- Evil Twin - Cypriens Chronicles
- Psychonauts
- Scaler
- The Mummy
- ICO
Brave - die Suche nach dem Geistertänzer
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
Dieses Spiel hat zwar einiges zu bieten, dennoch würde ich es als 20-Euro-Spiel einstufen, weil es recht kurz ist. Wer es für unter 20 Euro ergattern kann, ist sehr gut bedient
Zur Geschichte: Brave rettet das Mädchen Wiesenblume vor einem großen Bären. Zum Dank erhält er erste Fähigkeiten. Schließlich sieht er, wie sein Dorf durch den gefürchteten Wendigo niedergemacht wird, sogar Wiesenblume bleibt nicht verschont. Nebelkrähe, der Dorfschamane versucht noch, den Wendigo aufzuhalten, aber es gelingt ihm nicht, ganz im Gegenteil: er wird vom großen Wendigo zum Untertanen gemacht. Wendigo schickt zu Brave und dem Dorf-Geschichtenerzähler Grauer Bär einen Blitz. Grauer Bär wirft sich vor Brave und erhält einen tödlichen Schlag. Von jetzt an begleitet der Geist von Grauer Bär Brave durchs gesamte Spiel, um ihm Tipps zu geben, wie und wo es weiter geht. Die einzige Möglichkeit, das Dorf zu retten ist das Finden vom berühmten Geistertänzer.
Zum Gameplay: Wie in vielen Spielen wird man auch hier sehr langsam in die Führung des Games eingewiesen. Wo bei den meisten Spielen die Einführungsphase schnell vorbei ist und es dann richtig zur Sache geht, haben hier die Macher auf eine gute Verteilung aufs ganze Spiel geachtet.
Zu erlernen sind am Anfang, wie man ein Bäumchen ausreißt das als erste Waffe dient, wie man mit gefundenen Feuersteinen Feuer zaubert und damit das Stöckchen zur Fackel entzündet. Ebenso erlernt man, wie man mit dem Stöckchen fischt, und wie man unter einem Hindernis durch taucht. Das sind aber nur die Fähigkeiten, die man sonst in jedem Game erwartet.
Hinzu kommen noch geistige Fähigkeiten: das Aufspüren von Spuren. Es gibt unsichtbare Spuren, die man erschnüffeln kann, wenn plötzlich ein Herzklopfen zu hören ist. Und es gibt Duftspuren, die man durch blaues Licht schon erkennt und dann auf gleicher Weise sichtbar macht, wie die unsichtbaren Spuren. Die Unsichtbaren führen zu Totems, die man im Spiel bis zu 48-mal sammeln kann. Ein Totem gibt ein Spielbild frei im Hauptmenü, was auch neu ist, denn Bildergalerien sind sonst nur durch Extra-Aufgaben in anderen Spielen zu erreichen: Extra-Aufgabe = ganze Galerie. Hier werden durch gesammelte Totems einzelne Bilder freigeschaltet. Die Duftspuren führen zu Tieren, die man durch eine Zauberplattform benutzen kann, z. B. ein Eichhörnchen. Man schlüpft in die Haut des Eichhörnchens und muss durch etliche Ringe rennen, die jedes Mal die Benutzer-Zeit wieder auffüllen kann (kommt mir bekannt vor: bei Legend of Kay waren es beim Ritt auf dem Wildschwein die Eicheln, die die Zeit wieder erhöhten, oder bei Jak3 der Flug mit dem Drachen zum Vulkan wo man durch Ringe fliegen musste).
Immer wieder bekommt man auch neue Kräfte, um Feinde zu besiegen. Dazu sind Beschwörungs-Plattformen notwendig, so kann Brave sich in einen Bär verwandeln und wütend um sich schlagen, oder auch Feuer- oder Eisblitz einsetzen, um sich Gegnern zu entledigen.
Im Spielverlauf bekommt man noch Pfeil und Bogen, und einen Tomahawk, ebenfalls viele Fähigkeiten. Mit Gegenständen und Fähigkeiten wurde in diesem Spiel wahrlich nicht gegeizt. Da man aber in der Fülle leicht die Übersicht verliert, weil so was wie ein Menü für Waffenwahl/Fähigkeitenwahl nicht existiert, wurde das Problem anders gelöst: Hilfe kann man ohne Ende kriegen, dauernd kommt ein Tipp, wie es weitergeht. Für den einen nervig, der selber kniffeln will, für den anderen praktisch, weil er weiterkommen will. Aber selbst hier kann der Gamer sich aussuchen, wie viel Hilfe er will. Im Hauptmenü kann man unter Optionen in drei Stufen wählen, welche Form der Hilfestellung man möchte.
Die Spielewelten sind einzigartig gehalten, schöne und abwechslungsreiche Landschaften bieten ein gutes Spielerlebnis. Es geht durch Berge und Wälder, genauso wie durch Lava-Gegenden und auch Eis-Landschaften.
Fazit: Die schönen Welten und die leichte Handhabung des Spieles fordern es geradezu heraus, weiter zu zocken. Durch die Hilfe lassen sich Abstürze erst sehr spät im Spielverlauf erwarten (kommt auf die Hilfe-Einstellung im Menü an). Levelsprünge sind möglich, um noch nicht eingesammelte Totems zu suchen. Die Spielzeit ist relativ kurz, dafür aber für Schnüffler und Spurensucher doch relativ lang, weil man sich dann doch einige Zeit mit der Totem-Suche beschäftigen kann. Ein Super-Game für Zwischendurch, nur zu empfehlen. Und ein richtiges Jump'n Run noch dazu
Nur der Original-Preis passt gar nicht (bei Amazon 60 Euro)
Brave: Die Suche nach dem Geistertänzer
Herausgeber: Sony Computer Entertainment Entwickler: VIS Entertainment USK: ab 6 Jahren Anzahl Spieler : 1 Spieler Genre: Adventure / Jump´n Run Sprache: komplett deutsch
-Screenshots
Der Hobbit - Die Vorgeschichte zu "Herr der Ringe"
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
Erlebe das Abenteuer, mit dem alles begann….
Bilbo Beutlin ist ein ganz normaler Hobbit, der am liebsten den Tag damit verbringt, auf die nächste gute Mahlzeit zu warten. Bis er eines Tages Gandalf trifft, der ihn bittet, 13 Zwerge auf einer Reise zu begleiten. Dankend lehnte Bilbo ab. Dann fiel er in eine Art Traum, wo er sich plötzlich mitten in einem großen Kampf gegen viele Orks wieder fand, mit einem großen schönen Schwert in der Hand. Als er wieder erwachte, wurde er neugierig und versprach Gandalf, den Zwergen zu helfen. Einst verloren die Zwerge ihre Welt und ihre Schätze, weil der böse Drache Smaug mit seinem Atem ihr Königreich zerstörte, ihnen alle Schätze wegnahm, und seither über diesen wachte. Durch zahlreiche Welten, anfangs mit einem Spazierstock, macht Bilbo sich mit den Zwergen auf den Weg zu Smaug. Doch das ist noch nicht alles, der größte Kampf steht noch bevor, mit dem Anführer der grausamen Orks: Bolg
Waffen: Erst einmal der Spazierstock, später dann als Weitsprung-Stab verwendbar. Steine, gut gegen alles, was sich bewegt, am Anfang fasst der Steinbeutel nur 5 Steine, kann aber im Laden bis zu 30 Stück aufgerüstet werden Stich, das Schwert, natürlich besser als ein Spazierstock  Alle Waffen werden durch gefundene Schriftrollen im Spiel aufgewertet und verstärkt. Der Ring: verschafft Bilbo Unsichtbarkeit für eine gewisse Zeit. Gut, um nicht zu bekämpfenden Feinden aus dem Weg zu gehen.
Nützliche Dinge: Heiltränke werten 5 Gesundheitsbläschen auf, wenn man sie einnimmt. Gegengifttränke helfen, wenn durch Spinnenbiss infiziert, oder gefährliche Truhen geöffnet werden, deren Kombination man halt verpasst hat. Diese beiden Dinge werden in Medizintruhen verwahrt, die anfangs nur jeweils 5 tragen können, durch Nachkauf aber mehr.
Spielsystem: Gesundheitsbläschen werden gesammelt durch Kristalle. Diese werden in einem Block über der Lebensanzeige angezeigt. Ist der Block voll, kommt ein Gesundheitsbläschen dazu. Man kann auch welche kaufen, sie sind aber teuer und die meisten kann man auch so im Spielverlauf einheimsen. Silberpennys werden gesammelt, um am Ende jedes Levels im Laden einkaufen zu gehen. Dort gibt es Energietränke, Gegengifte, größere Steinbeutel und Medizintruhen zu kaufen. Man bekommt aber auch Heiltränke und Silberpennys in Truhen, die mit einer bestimmten Kombination zu öffnen sind. Bei Fehlern wird man durch Lebensabzug bestraft, oder sogar vergiftet. Hier helfen aber die Gegengifttränke und Heiltränke 
Fazit: Ein rundum schön gestaltetes Spiel mit abwechslungsreichen Spielwelten, von bunt und fröhlich bis dunkel und gefährlich. Rätselreich und voller Hinterhalte hält das Spiel den Spieler in Atem. Trotzdem aber nicht allzu schwer gehalten und damit für Kinder genauso geeignet wie für Erwachsene. Einzigstes Manko: Alles muss manuell abgespeichert werden. Speicherstellen sind in so reichhaltiger Anzahl vorhanden, dass das Speichern schnell zur Last wird, zumal der Vorgang jedes Mal etwas Zeit braucht. Trotzdem ist das Spiel nur zu empfehlen, da die Spielzeit ziemlich lang ist und die Aufgaben den Spieler richtig fesseln. Die Gamemusik ist dabei auch nicht zu verachten, mittelalterliche, aber sehr schön gemachte Klänge begleiten durchs ganze Spiel. Also: nichts wie rein in die Sammlung!!!
Tipp: In einem Dorf namens Seestadt ist eine Weinschenke. Dort muss man im Keller Weinflaschen nach Farben sortieren. 5 Stück an der Zahl. Macht man Fehler, bekommt man einen Teil seines Lebens abgezogen. Hier die Kombination: Gelb, blau, rot, schwarz, lila 
Eine Weile war sogar im Gespräch, den Hobbit zu verfilmen, was aber auch schnell wieder im Sande verlief,... schade.
Der Hobbit
Herausgeber: Sierra Entertainment Entwickler: Vivendi Universal Freigegeben: ab 12 Jahren Spieler: 1 Spieler Genre: Action-Adventure / Jump´n Run Sprache: komplett deutsch
-Screenshots
Evil Twin - Cypriens Chronicals
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
Ein super gelungenes Jump'n Run, dass für Erwachsene mindestens genauso geeignet ist, wie für Kinder. Abwechslungsreiche Level sorgen für Spannung, das Wechselwirken zwischen Geduldspiel und Action fordert die Nerven. Eine gelungene Portion Richtung Adventure, die aber nicht übertrieben ist, rundet die Sache ab. Belohnt wird man mit umfangreichen Video-Sequenzen zwischen den Inseln.
Zur Geschichte: Der kleine Cyprien wächst in einem Waisenhaus auf. An seinem Geburtstag wird er melancholisch, weil genau an diesem Datum -seinem Geburtstag- seine Eltern verstarben. Die Geburtstagsfeier platzt, und Cyprien geht genervt auf sein Zimmer. Ein Teddy namens Lenny, mit dem er immer spricht, versucht ihm die schlechte Laune noch zu nehmen, aber Cyprien wird immer depressiver und wütender. Plötzlich verschwindet Lenny…… Und Cyprien findet sich in einer anderen Welt wieder. Was muss er dort feststellen? Auch seine 4 Freunde sind in dieses Reich verschlagen worden, und er ist der auserwählte, sie dort wieder rauszuholen. Im Spielverlauf lernt er Wilbur kennen, anfangs ist er nur ein Freund, aber im laufe der Geschichte wird er noch zu einem wichtigen Element des Ganzen.
Spielgeschehen: Cyprien kann wie bei allen gängigen Jumpn-Runs hüpfen, das Doppelhüpfen entfällt, dafür darf man den linken Stick etwas länger halten, um größere Abgründe zu überwinden. Er hat anfangs nur eine Schleuder, die man später (oder durch vorher eingegebene Cheats***) upgraden kann. Später entdeckt Cyprien eine zweite Seite an sich, den Super-Cyp. Dafür muss er Super-Cyp-Bonis aufnehmen, die aufgeladen nur eine Weile halten. Cyprien kann dadurch eine gewisse Entfernung fliegen oder verschiedene Super-Attacken ausführen. Ist einer der vier Freunde gerettet, hinterlässt er auch eine Extra-Kraft, die Cyprien hilft, die weiteren Gegner zu bekämpfen. Es gibt in jedem neuen Abschnitt Trainings-Levels, um die neue Superkraft zu üben, aber man kriegt auch so leicht raus, was es damit auf sich hat. (*** Cheats stehen am Ende des Beitrags)
Allgemein: Sicher ist die Grafik nicht Hightech, aber was will man erwarten, schließlich ist es eins der ersten PS2-Games, die sicher noch auf dem Niveau der PS1 entwickelt wurden. Dennoch belohnt das Spiel an sich und die Geschichte ist super. Auch Kameratechnisch war ich öfter mal am fluchen, aber das tut dem Spielvergnügen keinen Abbruch. Das Speichersystem ist hier schon recht ausgeklügelt, dafür dass das Game schon einige Jahre alt ist: Dort wo sich golden leuchtende Monde befinden, kann man Zwischenspeichern, einfach nur durchlaufen, beim Ableben startet man dort automatisch wieder. Das Hauptspeichern ist da etwas komplizierter: Man kann von Wilbur ein Foto schießen lassen, was dann als Speicherdatei auf der Memocard abgelegt wird. Dazu benötigt man eine Kamera pro Speicherung, die aber in den Leveln in reichlicher Anzahl zu finden ist. Wechselt man von einer zur anderen Insel, wird automatisch gespeichert. Besonderer Achtung sollte man auch der Gamemusik schenken: sie ist genauso skurril wie das Game selber, aber ein wahrer Ohrenschmaus, was man auf der offiziellen Homepage (siehe unten) schon ein wenig in Erfahrung bringen kann.
Tipps: Cheat-Code im Hauptmenü einzugeben: Kreis, Kreis, X, Dreieck, Viereck für das Visier X, Viereck, Dreieck, X, Kreis für Unverwundbarkeit Viereck, Kreis, X, Dreieck, Kreis für Snipe Kreis, Dreieck, Dreieck, Viereck, X für Mega-Schuss Viereck, Dreieck, X, Dreieck, Kreis für Beschuss (Schnellfeuer) Kreis, Viereck, Kreis, Dreieck, X für Gummimurmeln-Abprall
Es kam die letzten Jahre öfter mal vor, dass jemand fest hing, weil in Folkhausen das Patchy nicht getötet werden konnte. War mir immer ein Rätsel warum, bis letztens wieder jemand Probleme hatte damit, und ich das Spiel neu anfing um das Geheimnis zu lüften: Ganz einfach. In Folkhausen bekommt man das erste Mal Nüsse zum schießen. Wenn die Schleuder mit Nüssen geladen ist, die man sammeln muss (im Gegensatz zur Grundmunition) und die Nüsse sich dem Ende zuneigen, kann Cyprien nicht mehr schießen. Man muss also auf Gummiband umstellen (Steuerkreuz nach links drücken). Nur mit Gummibandbeschuss ist das Patchy zu erledigen.
Flyerhausen: Ruderraum, Propellerraum: Im Ruderraum L1 gedrückt halten und den linken Joystick immer kreisen lassen. Im Propellerraum: L1 gedrückt halten und abwechselnd Kreis und X ganz schnell hintereinander drücken.
Fazit: Wer ältere Spiele mag, viel Geduld aufbringt und über einige Bugs hinwegsehen kann, ist hier sehr gut bedient.
Evil Twin - Cypriens Chronicles
Herausgeber: Ubisoft Entwickler: In Utero USK: ab 12 Jahren Spieler: 1 Spieler Genre: Adventure / Jump´n Run Sprache: komplett deutsch Homepage: http://www.ubisoft.de/produkte/eviltwin/
-Screenshots
Psychonauts
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
Geschichte: Ein Ferienlager mit einigen übersinnlich begabten Kindern geht in die Sommersaison. Es kursiert das Gerücht, dort würde man ihnen das Gehirn stehlen wollen. Die Willkommensrede des Trainers ist schon im Gange, da trifft der letzte Schüler ein: Razputin, kurz Raz genannt.
Ziemlich zu Anfang des Spieles erkennt einer der Trainer, dass in Raz mehr Fähigkeiten schlummern, als bei den anderen und er bekommt ein besonderes Training. Im Spielverlauf wird immer deutlicher, dass tatsächlich die Gehirne der Kinder in Gefahr sind. Die Level der Spiele finden sowohl in der realen Welt statt, wie auch in den Gehirnen Durchgeknallter Erwachsenen, die immer mit irgendeinem Problem zutun haben, dass Raz lösen muss. Hat Raz das erledigt, geht es den Kranken wieder gut, und er bekommt die Belohnung, die er wiederum woanders braucht. Im Gehirn einer verrückten Schauspielerin muss er ein Bühnenstück inszenieren, im Gehirn eines Mannes mit gespaltener Persönlichkeit einen Kampf gegen Napoleon führen, echt durchgeknallt...
Spielgeschehen: 8 PSI-Kräfte sind im Spielverlauf zu holen: Pyrokinese (Objekte in Brand stecken), Telekinese (Objekte bewegen), Unsichtbarkeit, Scharfschütze (mit Zielvorrichtung und gleichzeitigem Seitwärtslaufen), Schweben (auf einer Kugel rollend besonders weit hüpfen oder die Kugel in die Hand nehmend und zum Ziel schweben), Schild, Hellsehen (aus der Sicht weiter weg stehenden Personen die Gegend erkunden), Verwirrung (mit Verwirrungsgranaten Gegner kurzzeitig ausschalten)
Außerdem erwartet man ein ausgeklügeltes, witziges Spielsystem: Die Kadettenstufe ermöglicht Upgrades auf die PSI-Kräfte. In der Landschaft befinden sich Karten zum Sammeln, 9 Stück und ein gefundener oder gekaufter PSI-Kern bilden eine neue Stufe. Man kann auch geistige Spinnweben sammeln, um sie in Karten umzusetzen, aber nicht zu Anfang, weil man den Spinnwebssammler erst kaufen muss. Zahlungsmittel sind hier Pfeilspitzen, die im Boden überall vergraben sind (das Ferienlager wurde auf einem alten Indianerfriedhof errichtet). Außerdem gibt es in den Gehirn-Leveln Trugbilder, und davon sehr viele. 100 Stück davon, und wieder ist eine Kadettenstufe erreicht. Bis zur Stufe 100 kann man es schaffen (bin bis 72 gekommen) Ebenfalls in den Gehirn-Leveln sind noch etliche Taschen und Koffer, die je einen Anhänger benötigen, damit schaltet man noch Extras frei.
Das Speichersystem ist hier richtig human angelegt. Denkt man, Mist, alle Leben weg, wo fang ich jetzt wieder an, ist es meist nicht weit von dem Punkt wo man das Zeitliche gesegnet hatte. Eigentlich braucht man gar nicht speichern, geht automatisch, nur wenn in einem Level mehrere Aufgaben sind, sollte man nach erfüllter Mission mal abspeichern.
Reisepunkte sind reichlich vorhanden. So kann man auch, wenn man sich in einem fremden Gehirn aufhält, durchaus mal einen Abstecher in die reale Welt machen, um gesammelte Objekte einzulösen, praktisch.
Gegner: Gehirngegner: Zensoren, sie kommen meist mit dem Hammer angelaufen und schlagen zu. Anschrei-Zensoren, sie können von weitem schon ein "Nein" rufen, dass als schädigendes rotes Schild auf Raz zurast. Muskelprotz-Zensoren, sie sind die stärksten. Entweder weglaufen oder ordentlich draufhauen. Das sind nur die kleinen Gegner. Natürlich gibt's auch die großen, gerade gegen Ende des Spieles. Als ich dachte, bin beim Endgegner, war das nur der erste von insgesamt 4.
Fazit: Die Grafik ist nicht der Renner, aber wer sich auch mit weniger zufrieden gibt, hat hier echt gewonnen. Ein super gemachtes Spiel für alle, die Hüpfspiele mögen, eine gute Portion Adventure ist auch dabei, da kann man nichts falsch machen. Die Spielzeit ist auch sehr lang, weil es sehr viel zu erkunden gibt. Und noch ein Grund es ins Wohnzimmer zu holen: Ist bei Ebay schon neu OVP für schlappe 10 Euro zu haben
KAUFEN!!!!
Psychonauts
Herausgeber: THQ Entwickler: Double Fine Freigegeben ab 12 Jahren Spieler: 1 Spieler Genre: Adventure / Jump´n Run Sprache: komplett deutsch Homepage (englisch): http://www.doublefine.com/products.htm
"Erstklassiger 3D Hüpfer mit tollen Ideen" laut Play Games
-Screenshots
Scaler
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
Geschichte: Der kleine Bobby Jenkins rutscht durch eine bizarre Energieladung in eine andere Welt, und zwar verwandelt in eine Eidechse. Dort trifft er auch auf alte Bekannte, die ebenfalls als Echsen ihr Dasein fristen und Scaler nicht gerade wohlwollend gesinnt sind. Ihr Ziel ist es, die Welt mit mutierten Echsen zu erobern, was Scaler nun verhindern muss. Zu sammeln sind 20 Echsen-Eier in 15 Leveln. Ist ein Ei gefunden, kommt man automatisch zu seinem Freund Leon zurück, wo dann auch automatisch gespeichert wird.
Spielgeschehen: Zunächst hat man nur die Zunge, um Gegner ins Aus zu schießen. Später bekommt man Eisenkrallen, mit denen man auch zuschlagen kann. Oft braucht Scaler eine Art Strom als Energie, diese bezieht er durch das Rutschen auf Reben. Anfangs steht nur eine Energieladung (Elektrobombe) zur Verfügung, später dann bis zu fünf. Witzig sind auch hier die Verwandlungen, die man in den einzelnen Leveln lernen kann. Jede Verwandlung hat seine eigene Art, um mit Gegnern fertig zu werden: Ein Männchen, dass einen explosiven Ball ins Rollen bringt, eine Flugechse, eine schießende Echse mit Zielvorrichtung, einen Ball mit Stacheln, oder auch eine schwimmende Echse mit Drehangriff.
Das Speichersystem ist hier nicht ganz so gut angelegt. Grundsätzlich landet man beim Start des Spieles wieder bei Leon, und darf angefangene Wege noch einmal beschreiten. Vorteil ist hierbei aber, dass die kleinen orangenen Pünktchen, die zusätzlich zu sammeln sind, immer wieder da sind. Sie sind einzulösen für Upgrades wie Leben oder zusätzliche Aufladungspunkte. Und man braucht nicht gerade wenig von den Pünktchen, um sich alles kaufen zu können.
Gegner: Anfangs kleine Frösche, explodierende Knallfrösche. Später auch größere Monster, in einer recht großen Vielzahl. Gegnerisch sind hier auch an jeder Ecke die Hindernisse, z. B. liegen überall kleine grüne Kugeln herum, die wertvolle Punkte oder Leben beinhalten. Diese können aber auch Stacheln ausfahren, wenn man zu nah kommt. Zerbrechliche Plattformen und extreme Hindernisse auf den Reben machen hier ganz nebenbei den Spielspaß aus.
Fazit: Wer Jumpn Runs mag, ist hier recht gut bedient. Die Spielzeit ist nicht übermäßig lang, aber dafür ist es mittlerweile günstig zu haben. Für Zwischendurch genau richtig.
Scaler
Herausgeber: Global Star Software Genre: Jump´n Run / Action-Adventure Sprache: englisch, deutsche Untertitel USK: ab 6 Jahren Spieler: 1 Spieler Homepage (engl.)
-Screenshots
The Mummy
(Die Mumie)
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
|
|
Basierend auf der gleichnamigen Comic-Serie.
Angefangen im alten Ägypten lauscht Alex auf einer Expedition mit seinen Eltern einem wichtigen Gespräch: der große Imhotep schmiedet einen Plan mit einem seiner Handlangern. Er will unbedingt die heiligen drei Fragmente der heiligen Pergamente von Theben finden, um an alle Macht der Welt zu gelangen. Dabei durchreist Alex nicht nur Ägypten, sondern auch z. B. das alte China. Abwechslungsreich durch verschiedene Welten wie Wüste, Tempeln oder Schneelandschaften muss man sich durch etliche Rätsel kämpfen.
Alex´ Armreif spielt hier eine große Rolle: Anfangs kann er mit seiner Kraft nur im Sichtmodus heimliche Schalter erkennen und kleinere Steine werfen. Ohne Sichtmodus aber auch große Steine, Statuen und andere Dinge per Konzentration heben und werfen. Doch der Armreif wird stärker. Im Spielverlauf kann Alex verschiedene Kräfte seines Armreifes aktivieren: Feuer, Eis, Strom und Schild. Dementsprechend sind die Gegner ausgerüstet: Feuerspeiende bekämpft man mit Eis, die anderen umgekehrt. Das Spielprinzip ist einfach gehalten, dennoch spannend aufgebaut. Rätsel sind hier viele zu lösen, was das Game recht fesselnd macht. Gespeichert wird manuell, aber die Speicherpunkte sind nicht zu weit auseinander, so dass kaum Frust aufkommt. Die Musik ist nicht besonders abwechslungsreich, aber trotzdem annehmbar und teilweise sogar recht spannend gehalten.
Fazit: Ich hatte viel Spaß an diesem Spiel, weil ich Rätsel mag und es recht einfach zu handhaben ist. Ein gutes Game also für zwischendurch.
The Mummy
Herausgeber: Universal
Entwickler: Hip Games
Release: bereits erhältlich
USK: ab 12
Spieler: 1 Spieler
-Screenshots
ICO
| Hintergründe/Grafik: |
 |
Speichersystem: |
 |
| Hintergrundmusik: |
 |
Wiederspielwert: |
 |
| Sprachausgabe: |
 |
Umfang: |
 |
| Kamera: |
 |
Spielspaß: |
 |
| Steuerung: |
 |
Ico, ein Junge der seit seiner Geburt mit einem Fluch belegt ist, wird an seinem 12. Geburtstag von geheimnisvollen Reitern aus seiner vertrauten Umgebung entführt. Ihre Reise führt sie zu einer Burgruine, groß und drohend verheißt dieses Bauwerk nicht gutes und schon bald muss Ico erfahren, das sein Schicksal mit dieser Burgruine zusammen hängt. Doch scheint das Schicksal mit Ico etwas anderes im Sinn zu haben und so muss Ico gemeinsam mit einem Mädchen Namens Yorda einen Weg aus diesem riesigen, mit Gefahren verbundenen Verließ finden.
Spielgeschehen:
Als Ico muss man gemeinsam mit Yorda nach einem Ausgang aus diesem riesigen Gemäuer suchen, dabei ist Ico sowohl auf Yorda angewiesen wie auch umgekehrt.
Mit Ico kann man Hebel betätigen, an Ketten/Seilen hoch/runter klettern und Dinge bewegen bzw. werfen, Yorda hingegen kann bestimmte Türen öffnen und so für beide einen neuen Bereich eröffnen. Bei Stellen an denen Yorda allein nicht hoch kommt, kann Ico ihr behilflich sein, in dem er sie hoch zieht.
Da man mit Ico meist allein höher gelegene Bereiche erkunden muss, wartet Yorda oder schaut sich etwas in der Umgebung um, allerdings sollte man sich nicht all zu weit von Yorda entfernen, da sonst die Schattengestalten dieses nutzen könnten um sich Yorda zu holen. Damit man nicht immer extra zu Yorda hin laufen muss, kann Ico auch nach Yorda rufen, soweit möglich, wird Yorda dann versuchen, zu Ico zu gelangen.
Da Yorda wehrlos ist, muss man mit Ico ab und an Yorda vor düsteren Schatten-Gegnern beschützen, diese haben nur eins im Sinn, Yorda in die Finsternis zu ziehen. Damit dieses nicht passiert, muss Ico die Schattengestalten bekämpfen, diesen kann man mit einer Fackel und später auch mit einem Schwert entgegen treten.
Grafisch wird auch einiges geboten, die riesigen Bauten und Umgebungen sind eindrucksvoll in Szene gesetzt und bieten gemeinsam mit der Geschichte ein gelungenes Abenteuer. Fazit: Wer Action-Adventure mag, wird mit mit Ico einen wahren Lichtblick unter den Action-Adventurs finden und interessantes erleben, ein Spiel zwischen Licht und Schatten, Spannung, Rätsel und einiges mehr werden bei Ico geboten, wer neugierig geworden ist, sollte auf jeden Fall mal ein Probespiel wagen und wer weiß, vielleicht überwiegt die Neugier und das Spiel findet den Weg in heimische Gefilde.
Kleiner Tipp:
Es gibt Ico auch in einem Pappschuber mit limitierten Sammelkarten, dieses gibt Ico noch zusätzlich das kleine gewisse Extra.
Freigegeben ab 12 Jahren Spieler: 1 Spieler Genre: Action-Adventure Sprache: Fantasiesprache/deutsche Untertitel Homepage (deutsch): http://www.icothegame.com/de/index.html
- Screenshots
|